Bestuhlt - Essen im Veranstaltungsraum ab Einlass bis Beginn sowie in der Pause

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Eintritt: VVK € 14,00 / AK € 16,00

Martin Guth

Meine Frau, ihr Mann und ich

Ohrwurmalarm! Martin Guth schnappt sich die besten Lieder seiner „faberhaftguthen“ Jahre, packt einen Schwung frischer Songs oben drauf und stellt sie zu einem furiosen Soloprogramm zusammen. Musikalisch vielfältig und somit schubladenresistent, irgendwo zwischen Pop-Chanson , Musik- Comedy und satirischer Liedermacherei, textlich im rasanten Wechsel zwischen bissiger Gesellschaftskritik und niveauvollem Nonsens. Jeder einzelne Songtext ein ausgefeiltes Kleinod, dazu Melodien, die man so schnell nicht wieder los wird. Pointierte Wortspiele, feinsinnige Alltagsbeobachtungen, aber auch klamaukige Musik-Parodien. Ob albern oder tiefgründig, Guth ist immer so authentisch, dass es nahegeht.

Und wenn Guth nicht singt, dann spielt, liest oder erzählt er. Liebend gerne von seiner Familie. Vor allem jetzt, wo Frau Heike gerade zur seiner vorübergehenden Lebensabschnitts-Ex geworden ist. Nun hinterfragt er sich und andere Dinge, die früher selbstverständlich waren. Er mutmaßt, warum Frauenzeitschriften BRIGITTE oder TINA heißen, Männerzeitschriften aber nicht JÜRGEN oder RÜDIGER? Ist irritiert, dass an der bilingualen Schule seiner Tochter nun auch Deutsch auf Englisch unterrichtet wird oder er fragt sich, was sich hinter VHS-Kursen für Frauen ab 50 mit dem Titel „Fit mit Excel in den Klimawechsel“ oder "Hitzewallungen als alternative Energiequellen nutzen" verbirgt.

Guth nimmt seine Zuschauer dort hin mit, wo es vielen Männer weh tut. In die „Mutter-Kind-Turnstunde“, zu DOUGLAS,  in Beziehungsgespräche, Motivationsseminare, zu seinen Eltern und in eine tiefgekühlte Katholische Kinderkirche. „Was ist mit mir als Mann passiert?“, sinniert er, während er sich im Wald zum Pinkeln aus Gewohnheit hinsetzt und ihm statt Uma Thurman im Traum „Hello Kitty“ erscheint. Mit Christian Krauß hat er ein musikalisches Allroundtalent an seiner Seite, das ihn auf höchstem Niveau durch den Abend begleitet. Mal am Keyboard, mal an der Gitarre, mal am Tenor-Horn und manchmal auch am Rande des Wahnsinns.

http://www.faberhaftguth.de/martin.html


Erste Pressestimmen zu den Vorpremieren:

"Guth schwebt im Niemandsland zwischen der Sehnsucht nach Verlorenem, der Lust auf etwas Neues und der infolge jahrelanger Nichtbenutzung abhandengekommener Fähigkeit, mit einer Frau zu sprechen, die es zu erobern statt nur zu besänftigen gilt. Nach der zweiten Zugabe entließ Guth das begeisterte Publikum." (Gießener Allgemeine)

"Vom ersten Satz an, hatte er sein Publikum fest im Griff (...) und wusste um die Dramaturgie eines fesselnden Programms. Kurzweilige Klamauk, garniert mit viel Intelligenz, verpackt in Melodien, die sicherlich vielen noch lange in den Ohren bleiben. (...) Zwei Stunden ohne eine Minute Langeweile. Guth, ein Meister der Wörterbalance. (Saarländische Zeitung, Januar 13)

„Die Musikstücke boten die ganze Bandbreite des kompositorischen Könnens Martin Guths, der für alle Stücke als Texter und Komponist fungierte. Von be-swingt und jazzig bis poppig und rockig. Und das immer mit pointierten Texten, die man eigentlich mehrmals hören sollte, um jeden Wortwitz mitzubekommen.“ (Gießener Zeitung)

Preise/Auszeichnungen (im Duo „FaberhaftGuth“):
u.a. St. Ingberter Pfanne, SDR Kabarettpreis „Stuttgarter Besen“, Münchner AZ „Stern der Woche“, Kölner Comedy Cup.

Bühnenreferenzen (im Duo „FaberhaftGuth“):
u.a. Burgtheater Nürnberg / Wühlmäuse Berlin / Neues Theater Höchst / Mimuse Langenhagen/ TAK Hannover / Pariser Hoftheater Wiesbaden/ Lachmesse Leipzig/ Kulturbörse Freiburg / Schweizer Kulturbörse Thun/ Heppel & Ettlich München / Dekadenz Brixen (I)/ Oltner Kabaretttage (CH) /Teufelhof Basel (CH) / La Cappella Bern (CH) / Ottis Schlachthof (BR) / Renitenztheater Stuttgart/ Unterhaus Mainz / Kleintheater Luzern (CH)

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