Die Deutschen ordnen gerne: Comedy zu Comedy und Kabarett zu Kabarett. Hier ein Stapel, dort ein Stapel. „Quatsch!“, sagt Trusheim. Er folgt seinen amerikanischen und englischen Vorbildern und schreitet pointiert über die Stapel hinweg.
Durch sein Mikro gehen alle Themen. Oberhalb und unterhalb der Gürtellinie. Beides ist legitim. Die Gürtellinie trennt nicht, sie hält zusammen. Und Zusammenhalt ist wichtig, denn das Leben ist kein Windhauch sondern ein Sturm, der einem von der ersten Windel im Stubenwagen bis zur letzten im Seniorenstift gehörig um die Ohren weht.
Durch diesen Sturm führt Sie Trusheim. Mehr mit Fragen als mit Antworten, denn wer fragt, der führt, wie Trusheim bei einer seiner vielen falschen Entscheidungen (einem Rhetorikseminar für Vermögensberater) gelernt hat. Und Fragen gibt es zuhauf. Was kommt in der Show vor? Selbstmordattentäter, Essgeräusche, die Bahn, Nacktscanner, Omas Bett, w-lan-Verkabelung, kleine Hunde, Fahrradpolizisten…
All dies präsentiert Trusheim in seinem eigenen Stil: optimistisch, unaufgeregt, gedanklich schnell, mit hoher Authentizität und wunderbarer Schlichtheit.
Wenn Ihnen Comedy zu laut, Kabarett zu moralisch und Volksmusik zu wahnsinnig ist, dann sind Sie hier richtig, bei dem Mann der keine Angst vor dem Tod hat. „So schwer kann’s nicht sein, bis jetzt hat es noch jeder geschafft.“
Viel Spaß!











