Bestuhlt - Essen im Veranstaltungsraum ab Einlass bis Beginn sowie in der Pause

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Eintritt: VVK € 10,00 / AK € 13,00

Frank Sauer

Vom Tellerwäscher zum Geschirrspüler

Erfolg haben, das wünscht sich wohl jeder. Oben sein. Dort, wo man auf die da unten runtergucken kann. Andere müssen dazu auf den Friedhof gehen. Winner, das sind Menschen, die haben ihr Ziel erreicht, die Kuh gemolken. Jaguar in der Garage, Ehefrau in Pelz, Freundin in Lugano. In deren Kamin knistert nicht Mahagoni, sondern Stradivari. Aber zum Glück wird es ja immer leichter. Früher musste man noch gekreuzigt werden, um Superstar zu werden, heute reicht es, wenn man beim Casting unfallfrei „Hi, schbinda Kevvin“ sagen kann. Und dann weiter nach oben, und kein Brett vor den Mund nehmen. Denn einem großen Maul schenkt man auch den Gaul.

Frank Sauer, der wandelnde Ratgeber, weiß um die Zutaten eines Erfolgs-Cocktails. Denn immerhin: Wer auf einer Bühne steht, hat es zumindest mal 60cm nach oben geschafft.

Doch Vorsicht: Wer immer im Mittelpunkt steht, steht meistens im Weg. Und wie schnell kann es dann gehen, dass man sich plötzlich mit dem Gerichtsvollzieher duzt. Heute noch Gipfelstürmer, morgen schon Absteiger, Pechvogel, Flirtline-User.

Frank Sauer, der Mann mit der „Topless Design“-Frisur, hat mal wieder ein Programm ausgebrodelt, das mit unbändigem Witz, unschlagbarem Charme und selten gewordener Intelligenz in die Bresche prescht zwischen „oben“ und „unten“: Ein Programm über das Leben der Erfolgreichen und Schönen, aber auch über uns Menschen - und nicht zuletzt über sich selbst.

http://www.franksauer.net/


Pressestimmen

Zuerst wuselt der Berliner inoffiziell durch den “Unterhaus”-Saal. “Es fängt noch nicht an, Sie brauchen noch nicht hergucken. Haben Sie die Handys schon aus? Können Sie wieder einschalten.” Natürlich hat das Programm schon längst begonnen. Das Publikum schlittert wie aus Versehen hinein in einen Bilderbogen aus absurden Szenen und Gedankengebäuden. Sauer jagt auf ganz eigenen Pfaden dem Mysterium Erfolg nach. Er bietet ein Programm voller ungewöhnlicher EInblicke, ob es nun um Michael Jacksons “Corporate Dying” geht oder ums eigene Ableben: “Für einen Kabarettisten wäre totlachen die passende Todesart. Aber worüber soll ich mich totlachen? Meine eigenen Pointen kenn ich schon, und von Ihnen kommt ja nichts”, tadelt er seine Gäste. Die allerdings haben einiges zu lachen. Mainzer Rheinzeitung

Sauer begeisterte nicht nur mit seinen Geschichten, sondern auch mit einem überraschenden Kunstgriff: Anstatt live auf der Bühne in verschiedene Rollen zu schlüpfen, hat er eine Rolle zuvor aufgezeichnet und tritt mit sich selbst auf dem Monitor in den Dialog. Sauer überzeugt hier mit punktgenauem TIming. Die Patentrezepte für seinen Erfolg liegen offenkundig in Begeisterung und Fleiß begründet. Dieser Abend jedenfalls war von Erfolg gekrönt. Neue Westfälische

Es war ein anspruchsvoller Abend, technisch und künstlerisch perfekt gestaltet, mit viel Witz und Ironie, teilweise sogar philosophisch. Schwarzwälder Bote

Sauer ist ein äußerst charmanter Vertreter seiner Zunft, der Witz und Geist in munterem Plauderton zu verknüpfen weiß. Der Wahlfreiburger bringt es fertig, scheinbar ausgelaugte Klischees mit Hilfe einer sehr präsenten Auftretens, ausdrucksstarker Mimik und Gestik und einem brillanten Wortwitz ins Unerhörte zu wenden. Großer Applaus. Badische Zeitung

Seine Stärken sind neben seinem umwerfenden Witz auch seine beeindruckende Mimik und seine Assoziationsfähigkeit. Rheinische Post

Sauer bietet ein Programm voller Intelligenz und Witz, bei dem man streckenweise aus dem Lachen nicht herauskommt, und seinem Charme kann sich erst recht niemand entziehen. Allgäuer Anzeiger

Sauer ist ein Sprachfieseler, er ist schnell, hat Mimik und Komik parat, und dabei windet er die Worte vortrefflich. Taunus Zeitung

Mit ausdrucksstarker Körpersprache und einem Wortwitz, den man nur als brillant bezeichnen kann, überhöht Frank Sauer seine Geschichten ins Haarstäubende. Schwäbische Zeitung

Geradezu explosionsartig kommt Sauer nach kurzer Einleitung sofort zum Punkt, reißt das Publikum förmlich auf seinen Trip mit, um zwischendurch immer wieder mit philosophischen Exkursen für absolute Stille im Parkett zu sorgen. Die Wortspiele prasseln auf das ebenso begeisterte wie ob des Tempos zeitweise überforderte Publikum ein. Syker Kreiszeitung

Mit einer gekonnten Mischung aus subtiler Alltagsbeobachtung und bizarrer Irrealität wagte sich der Freiburger Freibeuter auch an die Grenzen des kabarettistischen Humors, wandelte auf dem schmalen Grat zwischen Witz und Galgenhumor. Südwestpresse


Auszeichnungen und Nominierungen -
Solo-Programme:

  • 2001 Tuttlinger Krähe
  • 2001 Nominierung St. Ingberter Pfanne
  • 2001 Paulaner Solo (3. Platz)
  • 2001 Reinheimer Satirelöwe
  • 2002 Nominierung Halterner Kiep
  • 2005 Nominierung St. Ingberter Pfanne
  • 2005 Nominierung Melsunger Kabarettwettbewerb
  • 2007 Nominierung St. Ingberter Pfanne
  • 2007 Nominierung Recklinghausener Max
  • 2008 Nominierung Mad Nauheim
  • 2010 Nominierung St. Ingberter Pfanne
  • 2011 Nominierung Böblinger Mechthild
  • 2011 Nominierung Hofer Theresienstein
  • 2012 Baden-Württembergischer Kleinkunstpreis


Auszeichnungen und Nominierungen -
Kabarett Nestbeschmutzer:

  • 1992 St. Ingberter Pfanne
  • 1993 Obernburger Mühlstein
  • 1994 Kleinkunstpreis Baden-Württemberg
  • 1998 Wiedertäuferpreis Münster
  • 1999 Nominierung Prix Pantheon
  • 1999 Nominierung St. Ingberter Pfanne
  • 2000 Lüdenscheider Lüsterklemme