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Eintritt: VVK € 10,00 / AK € 12,00

Werner Gerl

Rollenfilm oder wer hat Österreich entdeckt? - Das Beste aus dreieinhalb Programmen

Rollenfilm oder wer hat Österreich entdeckt?
Das Beste aus dreieinhalb Programmen

Nach zwölf Jahren Solo-Kabarett und dreieinhalb Programmen wird es mal Zeit, den Blick zurück nach vorn zu richten. Der Kabarettist und Autor Wer-ner Gerl spielt ein Best of aus den drei Solos und dem süffigen Wiesn-Spezial mit Sauglocknläutn. Garniert werden die gut abgehangenen Stücke freilich mit einigen neuen Nummern und Gags.

Es gibt also ein Wiedersehen mit Gianluca Batozzi, dem größten Koch des Stiefels, einem wandelnden Vesuv, der über Deutschland und die deutsche Sprache räsoniert, über das Leben, die Liebe und natürlich die Küche. Frei-lich steht der gebürtige Sizilianer mit Pinkelwurst, Matjeshering und anderen teutonischen Perversitäten auf Kriegsfuß. Zur Demonstration werden Tot-schmack-Spaghetti aus deutschen Fabriken live zerhackebeilt. Im Gegenzug erteilt Gianluca dem Publikum die Lektion Null jeglichen Italienischunter-richts: wie man mit den Händen spricht. Danach versteht jeder, warum Italie-ner – schuldig oder unschuldig – zum Schweigen verurteilt sind, sollten sie gerade Handschellen tragen. Eine kabarettistische Pizza mit Comedy-Belag von die feinste Fein und die leckerste Leck.

Aber auch die besten Reinkarnationen aus "Meine Leben" erblicken wieder das Licht der Bühnenwelt. Sei es der humorige Tai Chi Lehrer, der wahre Schuldige am Untergang der Titanic oder der Gehörnte höchstselbst.

Aus dem Wiesn-Spektakel „Ozapft is“ werden ebenfalls die süffigsten Num-mern gespielt, frei nach dem Motto: Die Evolution vom triebgesteuerten Af-fen zum zivilisierten Homo sapiens war ein Prozess, der sich über Jahrmillio-nen erstreckte. Für die rückwärtige Entwicklung hingegen bedarf es lediglich 2 Stunden Oktoberfest.

Und schließlich betreten die schönsten Mannequins aus „Bavaria’s next Top-Model“ den Laufsteg. In dem Programm geht es um die Vielfalt des Indivi-duellen, um Typen und Persönlichkeiten, Sonderlinge und Exoten, Querköp-fe und Quadratschädel made in Bavaria. Bei dem Streifzug durch die weiß-blaue Fauna brauchen manche wie der 15-Maßen-Schorsch die ganze Brei-te des Catwalks. Er philosophiert über die Bedeutung von Traditionen und Werten und betont, er habe alle Werte von seinem Vater übernommen, zu-mindest die Leberwerte. Er streitet sich mit einer Schönheitschirurgin, die überall Arbeit sieht, Mundartpoeten, Landwirtschaftsprinzessinnen und an-deren Prachtstücken um die Krone.


Wissenswertes über mich

Werner Gerl feierte mit seinen ersten Solo-Programmen, dem italo- bayerischen Gaudium „Ich sterbe mich tot vor gelacht“ und der Rebirthing-Satire "Meine Leben", rund 300 erfolgreiche Auftritte in ganz Deutschland.

Darüber hinaus widmete er sich jahrelang zur Wiesnzeit mit „Sauglock’nläut’n“ in „Ozapft is‘“ dem bayerischen Nationalrausch. Viel belacht wurde auch die Casting-Persiflage „Bavaria’s next Top-Model“. Als Solist nahm Werner Gerl an vielen wichtigen Kabarettwettbewerben innerhalb und außerhalb Bayerns teil und ist u.a. Träger des Schweiger Kleinkunstpreises 2003 und des Hallertauer Kleinkunstpreises 2002. 2007 durfte er sich den Siegerhelm beim 1. Stockstädter Römerhelm aufsetzen. Der Kabarettist hat für alle wichtigen Satire-Zeitschriften Deutschlands (TITANIC, EULENSPIEGEL) geschrieben und mit dem "WiesnABC" ein vom BR zwei Wochen lang zur Oktoberfestzeit präsentiertes, höchst amüsantes Lexikon über den bajuwarischen Nationalrausch vorgelegt. Erfolgreich ist der Kabarettist auch als Krimi-Autor. 2010 erschien „Mordsgaudi“, eine Sammlung bayerischer Kurzgeschichten, 2011 folgt mit „Eine Art Serienmörder“ der erste Roman.


Pressestimmen zu den Programmen

"Gerl, das menschgewordene Chamäleon, das Sprachenwunder, schlüpft in jede dieser Rollen und nimmt sie an wie eine zweite Haut. (...) Er verblüfft mit einem Wunderwerk sprachlicher Wendigkeiten, garniert mit kulinarischen Neologismen." (Süddeutsche Zeitung)

"Mit Temperament und einem lausbübischem Charme serviert er ein Überraschungsmenü: in einem radebrechenden Italo-Deutsch spielt er den Fremden in der Fremde, den Erstaunten, der sich über Vokabeln amüsiert wie "Kuchen von die Leb"; der sich fragt, was am Geschlecht schlecht sein kann, was ein Gericht, prego, mit "schwere Straf" gemein hat. Ein Verwunderter schaut genau hin und malt mit sicherer Hand ein eindeutiges Gesellschaftsporträt." (AZ München)

„Der Besuch lohnte sich und einen Muskelkater gab es höchstens bei den Lachmuskeln, die von Gerl, der immer wieder das Publikum mit einbezog, sehr stark strapaziert wurden.“ (Pfaffenhofer Kurier)

„Zehn Typen stellte Gerl dem Publikum vor, die unterschiedlicher und amüsanter nicht sein könnten.“ (Hallertauer Zeitung)

„Der kurzweilige Abend des niederbayerischen Kabarettisten Werner Gerl in der Disharmonie war sein Geld wert. Es muss schon seinen Grund haben, warum aus Niederbayern immer wieder Kabarettisten aus Schrot und Korn kommen. Ein unerschöpflicher Fundus ist dieser Menschenschlag. (…) Lachsalven quittierten ausgeprägte Gerls Fähigkeit, Dialekte und Stimmen zu imitieren.“ (Schweinfurter Tagblatt)

www.wernergerl.de