Bestuhlt - Essen im Veranstaltungsraum ab Einlass bis Beginn sowie in der Pause

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Eintritt: VVK € 18,00 incl. VVK- und Systemgebühr / AK € 19,00

Martin Puntigam

Luziprack

Terror oder Tugend?
Der weiße Mittelständler mit leichtem Übergewicht und guter Ausbildung kann sich nicht immer gleich entscheiden. Sicherheitshalber tut er so, als wäre er harmlos. Wenn das kein Tableau ist für Schabernack aller Art!

Der Bad Lieutenant des Kabaretts
Und wieder einmal dient der preisgekrönte Kabarettist (Salzburger Stier, Prix Pantheon) Martin Puntigam als schlechtes Beispiel: In Luziprack spielt er einen Wirtschaftsethnologen, der gerne der Bestimmer sein möchte. Leider kommt er beruflich nicht recht weiter. Da passiert’s: sein Vater bietet ihm viel Geld, wenn er mit seiner Familie rechtzeitig wieder zu ihm aufs Land ins Elternhaus zieht, bevor er ein Pflegefall wird.
Das Problem: von der Stadt aufs Land ziehen, wer macht das schon gern? Die Lösung: Gier!

Das Böse im Keller
Freuen Sie sich auf Bonmots über Altenpflege und Hochfinanz, Kindertraumatisierung und Gebrauchshundedemütigung, Witze über Hannibal, Karthago und die Varuschlacht sowie einen Nachbarschaftsstreit, bei dem nicht nur kein Auge trocken bleibt! Das ganze mit einem Lachen im Knopfloch und viel, viel Ironie.

go ahead, make my day!
Martin Puntigam, das ist weder altbackenes Betroffenheits-Kabarett von gestern noch platte Comedy von heute, sondern modern-subversives Entertainment für morgen. Wem das zu stark ist, der ist zu schwach.


Pressestimmen:

„Kabarett ist kein Kindergeburtstag“ (Michael Stadler, Abendzeitung)

Kübel, Sack, Karton (Helmut Schödel, SZ)
„Martin Puntigam ist deshalb einer der großen Kabarettisten Österreichs, weil er nicht nur darauf setzt, dass Pointen glänzen. Er lässt sie abschmieren im üblen Gestank der Wahrheit.“

Herr Karl lässt grüßen (Titanic Humorkritik)
„Wenn es überhaupt einen Weg gibt, das sog. Kabarett dem Zuschauer wieder erträglich zu machen, indem man es nämlich von der hierzulande stets dazugedachten Vorsilbe »Polit-« befreit, dann ist der Weg, den Martin Puntigam einschlägt, der richtige. Auf jeden Fall aber ist er einer der schöneren, an dessen Wegesrand allerhand Blumen des Bösen stehen. Und zum Glück auch etliche Blüten der Komik.“

Porträt des Grauens (Petra Hallmayer, SZ)
„Martin Puntigam zeichnet in seinem Solo „Luziprack“ ein gesellschaftlich integriertes Ungeheuer, in dessen Sprache sich Hardrock-Fan-Sprüche mit neoliberalem Businessjargon paaren. [...] Puntigam gelingt ein ungewöhnlich intelligenter, schamlos hundsgemeiner Monolog.“

Teuflisch gut (Barbara Welter, tz)
„Puntigams Sprengsätze sind verbal und holen Aggressionen und sexuelle Fantasien aus dem Unbewussten hoch, dass einem schwindlig wird von all dem makaberen Wortwitz.“

Psycho Nachbar (Peter Blau, Profil)
„Mit ungeheuerlichen Pointen zeichnet „Luziprack“ einen unheilvollen Lebensweg nach. Wobei Puntigams bisweilen explizite Inhalte nicht mehr halb so schockierend wirken wie früher. Vielleicht ist endlich Schluss mit der unsinnigen Behauptung, dass Puntigams Programme nicht mehrheitsfähig seien.“

www.puntigam.at