Bestuhlt - Essen im Veranstaltungsraum ab Einlass bis Beginn sowie in der Pause

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Eintritt: VVK € 10,00 / AK € 12,00

Sebastian Daller und Bänd

Wenn der Bierfahrer ins Schlammbad geht...

Gut 15 Jahre lang zog Sebastian Daller als Gstanzlsänger durch das bayerische und österreichische Outback. Gestählt durch die dabei gesammelten Erfahrungen fühlte er sich nun in der Lage, ein musikalisch-kabarettistisches Programm auf die Bühne zu bringen, bei dem sich Querdenker und Traditionalisten ohne schlechtes Gewissen die Hand geben können.

Der Gesangs- und Musizierstil entstammt den Wirtshäusern der niederbayerischen Provinz, Dallers ungeschliffener, kräftiger Gesangsstil lässt erahnen, wie sich ein Sänger in einer überfüllten Wirtsstube Gehör verschaffen konnte – auch ohne Lautsprecher. Musikalisch unterstützt wird er dabei von Sophie Meier-Rastl und Sebastian Meier. Das Hinzukommen von Geige und Tuba erschafft einen Sound, der in die Füße und vor allem unter die Haut geht. Das Trio entführt das Publikum auf eine stimmungsgeladene musikalische Reise, die von einem pulsierenden niederbayerischen Tanzboden bis in die Tanzcafés der 1960er Jahre führt.

Dallers Texte katapultieren die Zuhörer jedoch unweigerlich wieder in die Gegenwart zurück. In seinen Liedern besingt er das Verhalten des modernen Menschen beim Nordic Walking, im Schlammbad und in anderen entscheidenden Situationen – oft derb, immer mit einem Augenzwinkern und nicht selten mit einem kritischen Unterton, der oft erst nach längerem Nachdenken zum Klingen kommt. Menschliche Schwächen werden ebenso aufgegriffen wie die von Politikern. Aktuelles Zeitgeschehen und gesellschaftliche Missstände betrachtet Daller in seinen Schnaderhüpfeln, die - je nach Lage der Nation - für jeden Auftritt frisch zubereitet oder aus dem Gefrierfach geholt werden. Die besungenen Begebenheiten sind natürlich ausnahmslos wahr, denn das Leben selbst ist viel zu böse, als dass man auf der Bühne lügen müsste.

Das Bühnenprogramm "Wenn der Bierfahrer ins Schlammbad geht..." wurde mit dem Thüringer Kleinkunstpreis 2012 ausgezeichnet.

http://www.gstanzl-musik-satire.de/