Bestuhlt - Essen im Veranstaltungsraum ab Einlass bis Beginn sowie in der Pause

Termine

Zurück

Eintritt: € 18,00 incl. VVK- und Systemgebühr / AK € 19,00

Martina Eisenreich Quartett

"CONTES DE LUNE" - GROSSE MÜNCHEN-CD-PRÄSENTATION

Eine weite Landschaft eröffnet den Reigen der Geschichten. Der glühende Mond ist verheißungsvoll wie eine neue Liebe.

Die Geige flüstert. Etwas wehmütig, dabei so viel versprechend: Melodien, überirdisch schön und innig, dazu eine frische Prise von virtuosem Wirbelwind. Herr Müller schwelgt fein im Kreise seiner Gitarren. Das Schlagzeug ist eine seltsame Wundermaschine, dazu sägt ein singender Kontrabass seine dunkelwarmen Töne.

Die Sehnsucht steht Pate und träumt noch vom Walzer, als schon die Nacht erwacht und sich das Volk auf den Schwof begibt. Türen und Tanz sind eröffnet! Und alle zieht es nach Draußen, von der Gräfin bis zum Straßenkater, alle gehorchen dem unverhohlenen Schein des Mondes. Und wenn der Ober den zweiten Schampus bringt, tanzt selbst die stille Tante Käthe ungeniert den Charleston auf den Tischen. Bis der Morgen naht - da wiegen sie sich nun, zärtlich und erfüllt, hinein in die letzte Stille der Nacht.

 

Martina Eisenreich ist erfolgreiche Komponistin, seit 2009 Dozentin für Filmmusik und Sounddesign an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Im neuen Programm kreuzen sich die Wege einer eigenwilligen, cineastischen Tonpoesie mit ihrer magischen Ausstrahlung als Geigerin und Multi-Instrumentalistin in erfrischenden Grenzüberschreitungen: Sinnesfreudige Musik, die voller Überraschungen steckt... subtil und plakativ und jederzeit spannend.

Getragen von der charismatischen Ensemblekunst des Quartetts, die dieses wundersame Projekt mit mitreißender Lebendigkeit und Sympathie, Dynamik und Spannung füllt, und sich in den letzten Jahren auf Tour durch ganz Europa immer wieder neu inszeniert hat. Auf den Bühnen der großen Konzerthäuser, im warmen Licht italienischer Straßenlaternen, vor glänzenden Kinderaugen, die Eltern am Ärmel gezupft beim Anblick der Instrumentenkoffer - oder in der legendären kleinen Jazzkneipe irgendwo bei Paris.

MARTINA EISENREICH QUARTETT:

MARTINA EISENREICH - VIOLINE
violin, vocals, whistle, chromatic cowbells, tin whistle

WOLFGANG LOHMEIER – SCHLAGWERK & PERKUSSION
drums, percussion and sounds, mouth harp, wind, waterphone, glockenspiel, kalimba, egg slicer, sound tubes, watering can, glasses.

CHRISTOPH MÜLLER - GITARRE
maton coustic guitars, electric guitars, duesenberg pomona lapsteel, national resolectric, dobro, mandoline

STEPHAN GLAUBITZ - KONTRABASS
double bass, vocals

Weitere Informationen unter: www.martina‐eisenreich.com


"Sagenhaft."  (Süddeutsche Zeitung)

"Eisenreich is a great violinist, her way of playing betrays her love for creating pictures with music." (Folkworld Webzine)

“Ihr Ensemble agiert mit einer Herzenswärme, die den Zuhörer von Anfang an in den Bann schlägt.“ (Süddeutsche Zeitung)

“eine wilde Formation rund um eine flammend rothaarige Extrememotionalgeigerin, die ihrem Instrument hexenkunstartig ganze Klangwelten entlockt... eine echte Entdeckung”. (Süddeutsche Zeitung)
 
  "Martina Eisenreich kreiert auf ihrem Instrument das, was Hendrix aus der Gitarre holte." (Süddeutsche Zeitung)

"Ihre Technik ist ausßergewöhnlich, so außergewöhnlich wie ihr Einfühlungsvermögen."
(Trostberger Tagblatt / Traunreuter Anzeiger vom 1. März 2010)

"Ihr Spiel öffnet die Herzen." (Münchner Merkur vom 19. Mai 2009)
  
"Nicht nur optisch im Mittelpunkt stand dabei eine feurige Interpretin, die schier mit ihrer Violine zu verschmelzen schien und ihr so fast menschliches Leben einhauchte."
(Donaukurier vom 29. Dezember 2009)
 
"Alles ist Gefühl. Die roten Haare lodern wie Flammen um ihren Kopf, der rotbraune Samtumhang flattert." (Münchner Merkur vom 19. Mai 2009)
 
“Martina Eisenreich hatte sich kongeniale Partner ausgesucht, die ihr mit beeindruckender Präzision und kreativer Spielfreude zur Seite standen. und die selbst bei atemberaubenden Tempi immer noch ein hochauflösendes Klangbild zauberten, ohne Schlieren und Unschärfe.” (Maggie Zurek, DONAUKURIER vom 29. Dezember 2009)
 
“Wolfgang Lohmeier, mit Käppi und verschmitztem Lächeln das wandelnde Understatement, wirbelte und wuselte zwischen Glöckchen, Taburinen und Metallstabkonstruktionen hin und her, nutzte Klöppel, Hände und Geigenbogen um Rhythmus mit Geräusch zu vereinen. Ließ gelegentlich Kastagnetten humorvolle Kommentare abgeben und lebte seine Rolle als Schlagzeuger voll aus.“
 
Benediktbeuern – Da vibrierte die Luft, und die Funken sprühten:
Ungezähmter und leidenschaftlicher denn je präsentierte sich Martina Eisenreich mit ihrer Formation im Barocksaal des Klosters Benediktbeuern. Im Gepäck hatten sie eine neue CD, in der das Quartett, das gelegentlich zum Sextett erweitert wird, einen Meilenschritt zu einer eigenen Form der kunterbunten Tonpoesie gemacht hat. Globalfolklore und Weltmusik, gemischt mit allerlei Zitaten, Improvisationen und oft voller Witz waren auch Live angesagt.
Für das bravouröse Konzert gab’s stehende Ovationen und Bravo-Rufe.
(Claudia Koestler, MÜNCHNER MERKUR vom 3. März 2010)
 
"Martina Eisenreichs Geige scheint unter Starkstrom zu stehen, ist bereit für jedes virtuose Risiko und bleibt harmonischen und rhythmischen Sprengkräften nichts schuldig."
(Münchner Merkur vom 5. Oktober 2005)

 

Martina Eisenreich kommt im Jahr 1981 in Erding zur Welt. Schon als Dreijährige bekommt sie Musikunterricht und zeigt sich als außergewöhnliches Talent. Im Alter von 15 Jahren wird sie als junge Komponistin an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. Sie studiert zunächst klassische Komposition, später auch Komposition für Film und Fernsehen, schließt 2004 an der Musikhochschule München mit Diplom ab und vervollständigt ihre Studien in Filmmusik und Sounddesign an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Noch während ihres Studiums baut sie im Jahr 2000 ein eigenes Tonstudio auf, in dem sie erfolgreich Filmmusik komponiert und produziert, gleichzeitig entstehen die ersten eigenen Bühnenprojekte im Crossover--‐Bereich zwischen Filmmusik, New Classics, Jazz, Rock und Weltmusik. Durch ihre europaweite Konzerttätigkeit mit ihrem Quartett wird Martina Eisenreich als Komponistin und Geigerin in ihrer unverwechselbaren kreativen Klangsprache auch einem breiteren Publikum bekannt. Mittlerweile sind zehn eigene Alben bei GLM Music erschienen, darunter auch ihre Soundtracks zu den Filmen NIMMERMEER und MILAN, die beide 2007 für den “Honorary Foreign Film Award“ der Academy Of Motion Picture Arts and Sciences nominiert sind: Der eine Film, NIMMERMEER von Toke C. Hebbeln, gewinnt den sogenannten Studenten--‐Oscar, der andere Film, MILAN von Michaela Kezele, schafft es ein Jahr später auf die Shortlist für den Kurzfilm--‐Oscar. Gleichzeitig startet 2007 auch Eisenreichs erster Kinofilm REINE GESCHMACKSACHE von Regisseur Ingo Rasper. Seither entstehen laufend neue Kompositionen für Film, Fernsehen, Theater und Hörspiel.

Seit 2009 ist Martina Eisenreich Dozentin für Filmmusik und Sounddesign an der Hochschule für Fernsehen und Film München.