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Eintritt: VVK € 11,00 / AK € 13,00

Karin Rabhansl Band

Singa

Das Stichwort heißt Pop, und das ist eine gute Nachricht. Statt wie sonst oft üblich einen stilistischen Gemischtwarenladen aufzuziehen, konzentriert sich Karin Rabhansl auf ihrem zweiten Studioalbum „Singa“ konsequent auf ihre Stärke: Popmusik mit bayerischen Texten - ‐ mal rockig, mal balladesk und erstmals im konzentrierten Bandformat (Gitarre, Bass, Schlagzeug).

MundartPop steht drauf, aber keine Bange: Die Hälfte ihrer Lieder singt die Sängerin aus der Nähe von Passau mit Wahlheimat Nürnberg in Hochdeutsch. Doch auch die Dialektnummern sind landesweit erprobt und zündeten im Hamburger Szeneclub auf St. Pauli ebenso wie bei Hubbi in Bad Endorf, der wahrscheinlich kultigsten Kleinkunstbühne in Oberbayern.

Was live seit Jahren eine Bank ist, funktioniert auch auf dem neuen Studioalbum „Singa“. Auf elf Liedern fächert die Welt der Karin R. auf. Da geht es um erkenntnisreiche Begegnungen hinter der Bühne („Cool“) und um verlorene Tage im Behördendschungel („Arbeitsamt“). Samstag Nacht geht es auf Tour, wir flirten süße Jungens vor der Kneipe an („I dad de“), atmen den Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt („Ohne mich“) und sind noch wach, wenn alle Welt um uns herum schon längst tief und fest schlummert („Schlof ei“).

Ein Wimmelbild der guten Laune ist das neue Album von Karin Rabhansl trotzdem nicht geworden. Bei aller Jugendlichkeit und Lebensfreude bleibt zwischenrein viel Platz für nachdenkliche Themen. Wenn sie von Abschied („Auf Wiedersehn“) und über Sucht singt („Wunderwerk“), dann ist ein ums andere Mal Stille im Raum, und alle Ohren gehören der jungen, selbstbewussten Stimme aus der Nähe von Passau.

Das Titelstück ganz am Ende des Albums ist ein leiser Gruß an eine verstorbene Tante, die Karin als kleines Mädchen stets ermuntert hat, Musik zu machen und ohne die die Sängerin nicht dort wäre, wo sie heute steht.

Trotz dieser stillen Momente ist die Botschaft von „Singa“ jedoch eindeutig hell und sonnig: Runter vom Sofa, „owa vo da Couch, schau da d’Welt a!“. Der Sommer kann kommen, und er wird großartig werden. Die einzige Frage, die sich noch stellt:

„Seid’s dabei?!“


Vita
Karin Rabhansl (Jahrgang 1986) wächst in Trautmannsdorf unweit von Passau auf. Im Alter von acht Jahren beginnt sie, Gitarre zu spielen. Nach der Schule absolviert sie eine Banklehre, entscheidet sich dann aber, Musikerin zu werden. Von 2006 bis 2009 besucht sie die Berufsfachschule für Musik in Dinkelsbühl.

2011 erscheint ihre erste CD „Mogst schmusn, mia wad's wurscht“.

Zahlreiche Konzerte und Festivalauftritte im deutschsprachigen Raum folgen, unter anderem mit LaBrassBanda, Stefan Dettl, Wolfgang Ambros, HMBC, Ja, Panik, Weißwurscht is und Keller Steff.

Im Frühjahr 2011 tourt Karin Rabhansl im Vorprogramm von Mathias Kellner durch Deutschland. Weil sie keine Lust hat, ständig nur allein auf Tour zu sein, gründet die Sängerin im selben Jahr die Karin Rabhansl Band mit Chris Kilgenstein (Gitarre), Sebastian Braun (Bass) und Matthias Bäuerlein (Schlagzeug).

2012 unterschreibt Karin Rabhansl einen Vertrag bei der Münchner Plattenfirma F.A.M.E. Recordings.

2013 erscheint das zweite Album „Singa“, diesmal mit Band.


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